Johanna Summer

In her music, Johanna places special emphasis on the combination of classical dramaturgy and interpretation with the spontaneity of jazz.

Biographie

Johanna Summer (* 1995 als Johanna Summerer in Plauen) ist eine deutsche Jazzmusikerin.

Ihr Werdegang als Pianistin begann für Johanna Summer im Alter von 7 Jahren mit klassischem Klavierunterricht. Als Jugendliche wurde sie mehrmalige Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“. Von 2013 bis 2018 studierte sie Jazzpiano an der Hochschule für Musik in Dresden bei Matthias Bätzel und Michael Fuchs.

Johanna ist Mitglied im Bundesjazzorchester (Bujazzo). Im Dezember 2017 erschien ihr Trio-Debütalbum „Juvenile“. Für die Titel auf der CD erhielt sie 2018 den Sonderpreis für Komposition des Biberacher Jazzpreises. Im gleichen Jahr wurde sie als erste Solokünstlerin mit dem „Jungen Münchner Jazzpreis“ ausgezeichnet. 2019 gewann sie weitere Preise wie den „EASTplugged Junior Awards“ und den Solistenpreis des „Jungen Deutschen Jazzpreises“.

Neben Konzertreisen, die sie in verschiedene europäische Länder sowie nach Russland, Israel und in die USA führten, konnte sie in der Zusammenarbeit mit Musikern wie Jiggs Whigham, Rainer Tempel, Sebastian Studnitzky, Randy Brecker und Richard DeRosa wichtige Erfahrungen sammeln. Ihre musikalischen Projekte wurden von Medien wie Deutschlandfunk Kultur oder „Rozhlas Jazz“ (Tschechien) vorgestellt. Ihr 2016 gegründetes Trio mit Tobias Fröhlich (b) und Jan-Einar Groh (dr) zeichnet sich durch einen klar strukturierten Sound aus.

Im April 2020 wurde ihr Solo-Debüt „Schumann Kaleidoskop“ beim Label ACT veröffentlicht. Auf dieser CD setzt sich die Pianistin improvisatorisch mit der Musik Robert Schumanns auseinander. Johanna Summer legt in ihrer Musik besonderen Fokus auf das Zusammenwirken von klassischer Dramaturgie mit der Spontanität des Jazz.

Aktuelles Album

Johanna Summer - Schumann Kaleidoskop

Johanna Summer - piano

„Eine kleine Sensation“ nannte die Süddeutsche Zeitung den Auftritt von Johanna Summer beim Jungen Münchner Jazzpreis 2018. Eine knappe Stunde lang hatte die 1995 in Plauen geborene und heute in Berlin lebende Pianistin einen weiten Bogen gespannt, zwischen der Harmonik, Motivik und Freiheit des Jazz, und der Spielkultur und Präzision ihrer klassischen Ausbildung. Im Zuhörerraum der vollbesetzten Münchner Unterfahrt: Stilles, inniges Lauschen, Lächeln bei den schwelgerischen Passagen, Konzentration und Innehalten in den spannungsreicheren Momenten. Und Staunen über Summers „verblüffende Gabe, bekannte Melodien so überzeugend zu ihren eigenen zu machen, dass daraus Musik auf einem individuellen Niveau gestalterischer Eindringlichkeit entsteht.“ (SZ). Dass Summer den Preis für sich entschied – fast schon Nebensache. Viel wichtiger die Erkenntnis: Hier spielt eine der interessantesten neuen Pianistinnen des europäischen Jazz.

Album kaufen

Diskographie

  • Schumann Kaleidoskop, 2020
  • Juvenile, 2017

Fotogalerie

Links

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 6 und 5?