Bled und Showcase Arjay – JAZZ IN DEN GÄNGEN
Mo., 23. Feb.
|Fabrique im Gängeviertel


Zeit & Ort
23. Feb. 2026, 19:00 – 23:00
Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 34A, 20355 Hamburg, Deutschland
Über die Veranstaltung
Für unser zweites Konzert am 23. Februar der Reihe JAZZ IN DEN GÄNGEN, die in der Fabrique im Gängeviertel stattfindet, nehmen wir Euch auf Reisen zu neuen Orten mit.
Wir starten mit ARJAY, eine in Hamburg ansässige Contemporary-Jazz-Gruppe unter der Leitung des Saxophonisten und Komponisten Will Rees-Jones. Nach seinem Umzug aus Großbritannien gründete Will die Band, die Improvisation, Deep Groove und globale Texturen miteinander verbindet. Seine Kompositionen entstanden teilweise während Wills Reisen durch Südamerika in ländlichen Dörfern und abgelegenen Gegenden. Die Musik spiegelt diese Erfahrungen wider - ruhige Morgenstunden, staubige Weinberge und weite, offene Ebenen - mit einem warmen,
atmosphärischen Sound und geistreich-prickelnden Improvisationen. Im Kern geht es bei ARJAY um den musikalischen Dialog zwischen Genres, Kulturen und Menschen. Das Ergebnis ist ein immersiver Sound: groovig, emotional und mühelos eingangig.
Saxophone, comp: Will Rees-Jones (GBR)
Keys: Moritz Schöwing
Guitar: Niklas Stadler
Bass: Melanie Streitmatter
Kit: Joshua Weiß
Engineer: Luke Tappé
Danach übemimmt BLED. Die aus Danzig kommenden Emil Miszk und Slawek Koryzno erschaffen eine tief resonierende Klanglandschaft und spezialisieren sich auf lange, immersive Formen, die dazu einladen, die eigenen Gedanken und Emotionen zu erkunden. Die Musik greift das ambient-experimentelle Erbe von Jon Hassell auf. Durch die Verbindung modemer elektronischer Elemente mit indigenen und folkloristischen Traditionen entsteht ein primitiv-futuristischer" Klang (Fourth World Music): genreübergreifend, innovativ und zugleich tief verwurzelt in zeitlosen kulturellen Ausdrucksformen. Sie spielen Musik aus dem Album Terra Incognita, ein Begriff aus alten Landkarten, mit dem unerforschte Gebiete markiert wurden. Für BLED geht es dabei jedoch weniger um unbekannte Länder als vielmehr um einen Raum jenseits von Überfluss: einen Ort, an dem man entdeckt, was man wirklich braucht und was bloßes Rauschen ist.
„Die Musik versetzt einen in einen Raum, der unberührt scheint, von Menschen noch nicht erforscht. (...) Eine Form von Futurismus, wie man sie sich im 20. Jahrhundert vorgestellt haben könnte - nicht die zerstörerischen Zukunftsbilder, die wir heute oft vor Augen haben."
Irena Stevanovska / The Free Jazz Collective
„Terra Incognita ist eine lange, sich langsam entfaltende Geschichte über eine bisher unbekannte Welt - oder Welten -, über Räume, musikalische Peripherien und das, was jenseits davon liegt oder einfach um uns herum ist."
Jacek Brun / jazz-fun.de
Trompete, Moog Rogue, Elektronik: Emil Miszk (POL)
Schlagzeug, modulare Synthesizer, Elektronik: Slawek Koryzno (POL)
Programmplan
19.00 Uhr Einlass
20.00 – 20.30 Uhr Arjay
21.00 – 22.00 Uhr Bled
Partner

Das Konzert findet im Rahmen des Deutsch-Französischen Kulturfestivals „Arabesques” statt und wird von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit unterstützt.