Ferenc Mehl

Ferenc Mehl Photo
Ferenc Mehl, Photo: Rainer Ortag

Biographie

Ferenc Mehl ist Schlagzeuger, Schlagzeuglehrer und Komponist.

Er erwarb sowohl ein künstlerisches, als auch ein pädagogisches Diplom von der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Nach mehreren Jahren als freiberuflicher Musiker in Berlin und Leipzig machte er seinen Master of Music an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Darüber hinaus führten ihn seine Studien an das Conservatorium van Amsterdam und die Manhattan School of Music, wo er bei John Riley, Jim McNeely und Phil Markowitz studierte.

Ferenc Mehl spielte in den Jugendjazzorchestern von Bayern und Baden-Württemberg. Er war Mitglied im Bundesjazzorchester und arbeitete dort mit Steffen Schorn, Ed Partyka und Jiggs Wigham. Er tourte durch Taiwan, Thailand, Malaysia, China, Süd Korea, Russland und Europa. Ferenc lebte in Berlin, Amsterdam und New York.

Durch sein ernsthaftes Interesse am Unterrichten hatte er das Glück an vielen verschiedenen Musikschulen tätig zu sein, Workshops im In- und Ausland zu geben und dadurch verschiedene Konzepte und Herangehensweisen kennenzulernen. Aus Mangel an geeignetem Material veröffentlichte er eine eigene Schlagzeugschule.

Aktuelles Album

FUMMQ - Ferenc und Magnus Mehl Quartett: Broken Circle​

Magnus Mehl - alto saxophone
Ferenc Mehl - drums
Martin Schulte - guitar
Fedor Ruskuc - bass

Album kaufen

„Wenn der Stuttgarter Saxofonist Magnus Mehl ansetzt, spricht aus jedem seiner Töne eine unbedingte Leidenschaft für den Jazz – das macht sein facettenreiches, loderndes Spiel ungeheuer ansteckend. Einen kongenialen Partner hat er in seinem Bruder Ferenc, der an Trommeln und Becken wirbelt, antreibt und gestaltet. Mit ihrem Quartett, dass sie abgekürzt FUMMQ nennen, haben sie nun im legendären MPS-Studio Villingen ein Album aufgenommen das herausragt. Magnus Mehls Spiel explodiert eruptiv in „Coupe to Moscow“, es glimmt in kunstvoll modulierten Skalen in „Traumtänzer“, es gleitet in einem hypnotischen Sog dahin in „Smooth“. Wie ein Echo nimmt der Gitarrist Martin Schulte mit glockenklarem Gitarrensound Bälle auf und spielt sie zurück („Broken Circle“), jagt synchron durch wilde Bop-Skalen oder schmückt lyrisch aus. Fedor Ruskuc am Kontrabass sorgt für das rhythmische Rückgrat und ist dabei weit mehr als nur ein Begleiter. Ohne Übertreibung schon jetzt eines der Jazzalben des Jahres.
Stuttgarter Zeitung 2018 / Bernd Haasis

Diskographie

  • FUMMQ - Ferenc und Magnus Mehl Quartett: Broken Circle​, 2018

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 7 und 5.