Fola Dada

Fola Dada Photo
Fola Dada, Photo: Annette Cardinale

Biographie

Fola Dada ist eine deutsche Sängerin. Ihr Spektrum umfasst Jazz-, Soul- und Pop.

Zusätzlich ihrer Tätigkeit als Sängerin unterrichtet Fola Dada als Professorin für Jazz/Pop-Gesang und Tanz. Sie wirkt weiterhin als Leiterin einer Schule für Gesang sowie als Coach.

Die studierte Musikerin kann auf eine langjährige Bühnenkarriere verweisen.

Alles begann mit ihrer Liebe zum Stepptanz, der ihr die ersten künstlerischen Erfahrungen bescherte. Nach ihrem Musik-Studium konnte sie viel Erfahrung in diversen Bands erwerben. Es folgte die erste Verpflichtung an einer deutschen Musikhochschule, das Engagement für DSDS sowie als Vocal Coach für Supertalent.

Sie ist die Frontfrau der Band Hattler, Sängerin der SWR Bigband. Mit ihren eigenen Kompositionen feiert sie zahlreiche Erfolge, ist gern gesehener Gast bei namhaften Künstlern. Ihre Markenzeichen sind Vielfalt, hohe Musikalität, Ausstrahlung. Alles zusammen kann das Publikum in den Bann ziehen.

Musikalische Weggefährten - Eine Auswahl:
Joy Denalane, Katja Riemann, Lars Reichow, Dieter Fischer, Hellmut Hattler, Oli Rubow, Torsten de Winkel, Edo Zanki, Jeff Cascaro, Daniel Schild, Michael Paucker, James Simpson, Götz Alsmann, Sandy Wolasch, Max Greger jun., Soulpatrol, Cassandra Steen, Jörg Reiter, Lillo Scrimalli, Max Herre, Frank Kuruc, Lee, Andreas Harder, Matteo Capreoli, Max Greger sen., Hugo Strasser, Alvin Mills, Walter Ercolino, Daniela Stickroth, Ulla Haesen, Jo Brecht, Matteo Scrimali.

Aktuelles Album

Fola Dada & Rainer Tempel - Amherst

Fola Dada – Voice
Rainer Tempel - Piano

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Die Vertonung von Gedichten bildet ein eigenes Genre: Lyrics, Poems. Das altdeutsche „Lyrik und Jazz“ trifft es hier weniger, da große Anteile von Amherst sich auf die Tradition von anglo-amerikanischen Songs beziehen. Auch mit dem klassischen Lied korrespondierende Piano-Spielweisen sind zu hören. Andere Titel könnten gut aus Musicals stammen, so klingen sie zumindest. Auch einige Takte Jazz sind zu entdecken, so ein leichtes Swingen in Boogie-Woogie-Manier.

Das ist jedoch nicht wesentlich. Wesentlich ist der Versuch, mit eigener Stimmlage und korrespondierender Musik die Zeilen der Gedichte nicht nur sprechen zu lassen, sondern als Gesang wirken zu lassen und dadurch die künstlerische Aussage zu verstärken. Natürlich, der Inhalt eines gesungenen Textes ist wesentlich. Nun, von Muttersprachlern mal abgesehen, bedarf es größeren Aufwandes, wenn der Text verstanden werden soll. Besonders bei Lyrik, die sich oft hermetisch, also „verschlossen“ zeigt, ist dazu Textanalyse erforderlich. Wer das nicht will oder kann, der lässt sich allein von der Musik, von der Art und Weise des Singens, beeinflussen. Bei Amtherst scheint das möglich zu sein. Pianist Rainer Tempel, der die Musik für dieses Projekt konzipierte, und Sängerin Fola Dada, versuchen den eigenen Weg, einer schwierigen Vermittlung von Text und Musik zu gehen. Dabei weist die Musik weniger lyrische Elemente auf, als vermutet. Wenn doch, so liegt es an Fola Dolas Intonation. Das Spiel des Pianos bevorzugt akzentuierte Rhythmen, kräftig geschlagene Akkorde, die sich auch mal zu dramatischen Aspekten steigern können. Beide vertrauen in ihrer Musik auf die Verführung durch die menschlichen Stimme und die emotionale Wirkung von Piano-Klangwelten.

Text: Cosmo Scharmer

Diskographie

  • Fola Dada: Live at Bix 2017, Earth 2018
  • Rainer Tempel & Fola Dada: Boston, MA 2018, Amherst, MA 2020
  • Hattler: the big flow 2008, live cuts I 2009
  • gotham city beach club suite 2010, Bass Cuts 2011
  • the kite 2013, live in Glems 2013, live cuts II 2014, warhol holidays 2016
  • bass ball 2017, velocity 2018
  • SWR Bigband: the best of southwest 2011, kings of swing 2013
  • Kings of Swing II 2016, live at Elbphilharmonie 2017
  • Daniel Stelter: KrikelKrakel 2012, Little Planets 2015, Humming Songs 2017
  • Jeff Cascaro: love and blues in the city 2017
  • DADA: Dada 2011, Bunter 2015
  • Ralf Hesse: Light up my day 2014
  • Bartmes: modular soul 2012, flowmotion 2013
  • Söhne Mannheims: barricades of eden 2012
  • Umbo Umschaden: The cultivated dilettante 2013
  • Laith Al Deen: The last of your kind 2011
  • Meerestief: the remedy 2007
  • Joy Denalane: Mamani 2002
  • Markus Kössler: Dolomiti Carrera 2009

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