Gina Schwarz

Gina Schwarz Photo
Gina Schwarz, Photo: Iris Camaa

Biographie

Gina Schwarz ist eine österreichische Jazzbassistin und Komponistin.

Sie studierte Jazzbass und Akkordeon am Konservatorium der Stadt Wien, Jazzbass Performance am Berklee College of Music in Boston und Kontrabass Popularmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Mag. art.), wo sie seit 2011 unterrichtet. Sie ist in verschiedensten nationalen und internationalen Projekten sowie in zahlreichen Produktionen zu hören - auch als Bandleaderin. Im Jahr 2007 erhielt sie den HANS KOLLER Preis. Sie wurde nominiert für die AmadeusAustrianMusicAwards 2022 in der Kategorie JAZZ und für den PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK in der Kategorie WORLD MUSIC 2022.

Studien:
JAZZ-BASS und AKKORDEON am Konservatorium Wien
Bass (Popularmusik) an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Mag. Art.)
Weitere Studien am Berklee College of Music, Boston und in New York (Buster Williams, Cecil McBee, Dennis Irvin...), gefördert durch die österreichische Regierung
Seit 2011: Lehrauftrag für Bass (Popularmusik) an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien

AUSZEICHNUNGEN
Stipendium "BERKLEE COLLEGE OF MUSIC", Boston, USA( Live-Audition in Perugia, Italien)
Berklee-Best-Award
Gewinner des MUSIC MAKER-Compositons-Wettbewerbs, Jazz 2002
Gewinner des österreichischen "Hans Koller Preises" - Siede(wo)man oft he year, 2007
"Best performances of the year" in "All about Jazz - New York Best of 2007" Konzert mit "Bass Instinct" Österreichisches Kulturforum, N.Y.
Nominiert für die AustrianAmadeusMusicAwards Jazz, Album "All Alone 2020" 2022
Nominiert für den PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK Weltmusik, Album "Fusao" 2022

Aktuelles Album

Gina Schwarz & Multiphonics 8: Way to Blue, Cracked Anegg Records 2022

Gina Schwarz: composition, arrangement, bass
Annette Maye: Bb-clarinet
Mona Matbou-Riahi: Bb-clarinet
Steffen Schorn: contra-alto clarinet, C-melody sax
Thomas Savy: bass clarinert
Lucas Leidinger: piano
Mahan Mirarab: guitar
Dirk-Peter Kölsch: drums
Daniel Manrique-Smith: flute

Album kaufen

Die österreichische Jazzbassistin und Komponistin Gina Schwarz (Composer in Residence 2020 & 2021 beim Multiphonics Festival in Köln) ließ sich in diesem aktuellen Programm vom britischen Folksänger, Gitarristen und Komponisten Nick Drake (1948-1974) inspirieren.
Erst nach seinem frühen Tod wurde er zum Kultstar und wird heute für die Schönheit, die Transparenz und die Tiefe in seiner Musik bewundert und gefeiert.

Drakes Songs - auf drei Studioalben erschienen - sind von verzweifelter Melancholie ebenso geprägt wie von zärtlich aufkeimender Hoffnung und waren Inspirationsquelle und Ausgangspunkt für neue kompositorische Ideen für Gina Schwarz. So wie Drake seine Alben teilweise wie eine Geschichte aufgebaut hat, die mit jedem Kapitel ein wenig transparenter und verständlicher wird, kann auch dieses Programm als eigenständiger Zyklus interpretiert werden.

Ein Holzbläser Satz mit beinahe der gesamten Klarinettenfamilie, diverse Flöten und eine Rhythmusgruppe präsentieren einen mächtigen Klangkörper. Kontinuierlich wird Spannung aufgebaut und die Solist*innen kommen aufs Beste zum Einsatz.

Melancholische Parts, starke Melodien, viel Rhythmus und einige „Far out“ Passagen formen die Musik, die gute Laune macht, Tiefe hat und voller Lebendigkeit ist.

Diskographie

  • Gina Schwarz & Multiphonics 8, Way To Blue, Crackedanegg Records 2022
  • Gina Schwarz Pannonica, All alone 2020, Crackedanegg Records 2021
  • Gina Schwarz, Pannonica, Crackedanegg Records 2020
  • Gina Schwarz, Woodclock, Crackedanegg Records 2016
  • Gina Schwarz, Jazzista, Unit Records 2013
  • Co-Production mit Big Band Legend Richard Oesterreicher/ harp, Airbass, ATS Records 2008
  • Gina Schwarz & SchwarzMarkt, SchwarzMarkt/ Debut, ATS 2006

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 4 plus 5.