Nicole Johänngten

Nicole Johänngten Photo
Nicole Johänngten, Photo: Ayumi Kagitani

Biographie

Nicole Johänntgen (* 4. September 1981) ist eine deutsche Jazzmusikerin und Komponistin.

Nicole Johänntgen wird 1981 in Quierschied, Saarland, Deutschland, geboren. Sie wächst in Fischbach auf, umgeben von der Natur. Die Musik spielt in ihrem Familienkreis eine wichtige soziale Rolle. Die ganze Familie verbringt viel Zeit auf der benachbarten Dachsbau-Ranch und feiert Musikfeste mit viel Live-Country-Musik. Der Vater, Schlossermeister, spielt Gitarre, Posaune und singt. Nicoles Bruder ist Pianist. Und die Mutter tanzt und singt gerne mit. Ihr erstes Instrument war das Klavier. In ihren frühen Jahren interessierte sie sich für klassische Klaviermusik und wechselte später vom Klavier zum Saxophon, ohne die klassische Musik zu vergessen. In der Band ihres Vaters, der Joe Fuchs Band, spielt Nicole Johänntgen mit dem Saxophon zum ersten Mal live Jazz bis Tanzmusik. Der Klavierunterricht war ihre Inspiration für die klassische Musikwelt und mit dem Saxophon eröffneten sich ihr neue Wege in der Musik. Beides wirkt bis heute in ihrem musikalischen Ausdruck nach.

Ihre Teilnahme am Saarländischen Jugendjazzorchester entfachte in den 90er Jahren ihre große Leidenschaft für Improvisation und freie Musik. Kurze Zeit später gründete sie mit ihrem Bruder Stefan Johänntgen, dem Schlagzeuger Elmar Federkeil und Christian Konrad am Bass ihre erste eigene Band namens "Nicole Jo. Needs 2B Funky". Der Jazz führt sie zum Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Dort widmet sie sich intensiv ihrem Saxophon und studiert Jazz/Popularmusik und Komposition/Arrangement. Während dieser Zeit und bis heute sind ihre großen Vorbilder Cannonball Adderly und John Coltrane. Erst im Alter von neunzehn Jahren entdeckte sie John Coltrane und den Klang des Sopransaxophons.

Während ihres Studiums in Mannheim war sie Teil des internationalen Jazzmeetings der Jazzschulen "IASJ" in Helsinki. Im Jahr 2003 wurde sie als Leadsaxophonistin für das European Swinging Orchestra ausgewählt. Im selben Jahr wurde Nicole Johänntgen eingeladen, als einzige europäische Musikerin im amerikanischen Weiterbildungsprogramm "Sisters in Jazz" zu spielen. Von da an wird sie als Solistin für Tourneen in Frankreich vom Remi Panossian Trio und in den Niederlanden vom Rembrandt Frerichs Trio eingeladen.

Im Jahr 2005 zog Nicole Johänntgen in die Schweiz und arbeitet als freischaffende Musikerin. Für sie gibt es nicht den einen Musikstil. Es gibt nur musikalische Farben, die sie einsetzt. Die Saxophonistin vertont in der Schweiz Stummfilme für das Stummfilminstitut "IOIC" und ist Teil der China-Tournee.

Sie engagiert sich im Verein JazzBaragge und ist dort Leiterin der Presseabteilung. JazzBaragge organisiert jeden Mittwoch die Zurich Jazz Jam Session. 2016 erhielt Nicole Johänntgen das Studiostipendium der Stadt Zürich Kultur und zog nach New York. Eine sehr wichtige und lehrreiche Zeit für Nicole Johänntgen. Sie nimmt Saxophonunterricht bei dem amerikanischen Saxophonisten Sam Newsome, der für sein ausdrucksstarkes Sopransaxophonspiel und seine speziellen Sounds bekannt ist. Mit dem indischen Tabla-Spieler Samir Chatterjee vertieft sie ihr Wissen über ungerade Taktarten.

Sie nimmt an einem Percussion-Workshop für afrikanische Rhythmen in Brooklyn teil. Berufsbegleitend absolviert Nicole Johänntgen die erste Stufe von "Martial Arts" an der "CHKA Schule" und einen Clown-Workshop bei Daniel Passer in Manhatten. Diese Aktivitäten wirken sich auf ihre zukünftige Arbeit in Europa aus.

Bei ihrer Rückkehr in die Schweiz spielt sie Engagements mit dem Magier Jamil und dem bekannten Protestgitarristen und Kabarettisten Piet Klocke. Von nun an mischt sie Musik mit anderen Stilrichtungen wie Kunst, Literatur und Magie.

Nicole Johänntgen engagiert sich für Musikerinnen aus der Jazz- und Improvisationsszene. Alle zwei Jahre organisiert sie den Musikbusiness-Workshop SOFIA Support Of Female Improvising Artists in Zürich. Bei diesem Workshop geht es um das Erlernen von Selbstmanagement und Networking unter Musikerinnen. Ihr Ziel ist es, mehr Jazzmusikerinnen auf die Bühne zu bringen.

Nicole Johänntgen wird als Dozentin für Musik- und Business-Workshops in der Schweiz und im Ausland gebucht. Sie spielt weltweit Konzerte und wurde mit sieben internationalen Jazzpreisen ausgezeichnet. Nicole Johänntgen lebt heute mit ihrer Familie in Zürich.

MUSIK
Nicole Johänntgen ist eine vielseitige Musikerin. Dies ist das Ergebnis ihrer breiten musikalischen Ausbildung am Klavier und Saxophon. Sie ist immer offen für neue Wege in der Musik und lässt sich von Spaziergängen, Vogelgezwitscher und sozialen Aktivitäten inspirieren. In enger Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Stefan Johänntgen, Keyboarder ihrer Band, erlernt sie das Handwerk der Saxophonaufnahme und liefert Saxophontracks für DJs und Musiker international. Sie produziert ihre eigenen CDs und gründete vor drei Jahren ihr eigenes Label "Selmabird Records".

Nicole Jo
Seit 1998 spielt sie mit ihrer ersten Band "Nicole Jo. needs 2B funky". Der Sound hat sich im Laufe der Jahre verändert. Von anfänglichen Funk-Beats bis hin zu Groove-Jazz mit Filmmusik-Charakter. Ihr Bruder Stefan Johänntgen kümmert sich um die Keyboards und die Sounds. Zusammen mit seiner Schwester Nicole sorgt er für die "Space-Stimmung", begleitet von Philipp Rehms knackigen Bass-Riffs und Elmar Federkeils Drumbeats. Der Bandname wird 2011 in Nicole Jo geändert.

Solistin
Nicole Johänntgen wird weltweit als Solistin eingeladen. Konzertreisen führen sie nach Indonesien, China, Malaysia, Neuseeland, Niederlande, Kanada, Schweden, Norwegen, Belgien, Frankreich, Österreich, Deutschland, Schweiz und USA.

New York
Während ihres Amerika-Aufenthalts 2016 wird sie an Jam-Sessions teilnehmen und in Brooklyn ihre erste CD mit Musikern aufnehmen, die sie während ihrer Zeit in New York kennenlernt. Das Album heißt Robin und wurde bisher noch nicht veröffentlicht. Die Aufnahme beschäftigt sich mit Rhythmen. Die Besetzung mit E-Bass, Stimme, Schlagzeug, Saxophon und viel Percussion enthält kein Harmonieinstrument.

New Orleans
Ihre Reise nach Amerika führt sie auch nach New Orleans. Eine bedeutsame Zeit. Nicole ist sofort begeistert von der dortigen Musikszene und lässt sich von den Rhythmen und der Energie inspirieren. Ihre zweite Aufnahmesession in New Orleans realisiert sie mit Paul Thibodeaux am Schlagzeug, Steven Glenn am Sousaphon und Jon Ramm an der Posaune. Erst durch Freunde fand Nicole ihre Musiker. Sie alle trafen sich zum ersten Mal auf der Studiobühne in New Orleans und nahmen innerhalb von drei Stunden das gemeinsame Album Henry auf. Diese Aufnahme gab Nicole viele neue Möglichkeiten, in Europa aufzutreten. Der Sound ist minimalistisch, akustisch und vom Charme New Orleans' geprägt. Es rumpelt und bläst aus allen Ecken. Und nicht nur das. Henry reflektiert auch Naturkatastrophen wie den Hurrikan Katrina.

Peter Finc & Nicole Johänntgen
Der Schweizer Gitarrist und Sänger Peter Finc ist bekannt für sein perkussives und gefühlvolles Spiel und seinen Gesang. Beide lernten sich vor ein paar Jahren in einer kleinen Bar in Zürich kennen. Sie steigt als Gastsolistin ein und die Musik der beiden überzeugt durch ihre geballte Ladung Energie. Es folgen mehrere Tourneen durch Österreich, die Schweiz und Deutschland.

Solo
Im Jahr 2019 wird Nicole Johänntgen ihr Saxophon von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Es geht um die Konfrontation von Raum und Klang. In der Zürcher Andreaskirche nimmt sie 2019 ihr erstes Soloalbum auf. Das Gebäude ist ein Monolith und hat einen Nachhall von fünf Sekunden. Der Nachhall der Kirche verändert die Art, wie die Musik gespielt wird und den Fluss der Musik. Meditativ und intensiv.

Quartett
Nicole Johänntgen schwebt immer zwischen den Welten und so heisst auch eine ihrer neuen Kompositionen, die sie im Dezember 2019 mit Unterstützung von Schweizer Radio SRF 2 in Winterthur aufnimmt. Mit dem ägyptischen Oud-Spieler Nehad El Sayed, dem österreichischen Bassisten Philipp Moll und dem Zürcher Perkussionisten Andi Pupato wandert der Sound der Schweizer Band zwischen Oxident und Orient. Das Ergebnis ist ein Album mit viel Temperament und Tiefgang. Die CD wird im Jahr 2021 erscheinen.

Auszeichnungen
2017 - Kompositionswettbewerb zum 25-jährigen Jubiläum des Jazzclubs Moods (Zürich)
2016 - 1. jährlicher internationaler Online 7 Virtual Jazz Club Wettbewerb
2015 - Stipendium New York der Stadt Zürich
2015 - JTI Trier Jazz Award
2011 - Concours International de Solistes de Jazz, Monaco
2006 - Concours de jeunes soliste de jazz, Fribourg
2003 - Europäischer Yamaha Sax Contest, Berlin

Aktuelles Album

Nicole Johänntgen - Henry III

Nicole Johänntgen - Henry III

Nicole Johänntgen – saxophone, composition
Jon Ramm – trombone
Steven Glenn – sousaphone
Paul Thibodeaux – drums

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Die Saxophonistin Nicole Johänntgen hat das neue Album bei einem Live-Konzert im Domicil Pforzheim analog auf Tonband aufgenommen. Ganz in alter Manier. Nostalgie kommt auf. Man spürt, wie vertraut und spielfreudig die vier Musiker sind.

Henry hat sich zur Dynastie entwickelt; der aktuelle Inhaber trägt den Titel Henry III. Sein Reich ist das älteste seines Genres: Jazz à la New Orleans. Der Enkel ist unüberhörbar ein Kind seiner musikalischen Vorfahren, insbesondere der Gründerin der Dynastie Henry: Her Ladyship Nicole I.

Kurze Historie
Dunkel schallen die Frequenzen von Sousaphon (eine Art tragbarer Tuba) und Posaune mit erdiger Wärme. Die Töne speisen sich aus der Tiefe und legen jene Kraft in der Musik, an der sich die anderen Instrumente zu messen haben, die nicht an den Sound voller Wumms heranreichen. Denn die tieflagigen Instrumente definieren den traditionellen zwei-taktigen New Orleans notwendig. Die unverzichtbare Snare- und die Bass-Drum definieren dann hinreichend. Das bedurfte früher auch zwei Männer fürs Trommeln. Eben weil der New Orleans-Stil sich als Street- oder Marching Band „konstituierte“. Also gehen, auch marschieren – eins, zwei, eins, zwei - und dabei Cool oder Hot spielen. Heute – im Sinne einer rationalisierten Spielweise - muss Paul Thibodeaux allein sein Snare Drum bemühen.

Hier & Jetzt
Das Saxophon war ursprünglich gar nicht dabei. Demzufolge haben wir hier einen echten Bruch mit der Tradition, wenn Nicole Johänntgen ihr Altsaxophon in den Dienst des New Orleans-Stils stellt. Das Alt ist dann für die luftigen Sequenzen, die melodischen Ausprägungen zuständig, es erfrischt den Sound mit hohen wie hellen Klangfarben inklusive der weiblichen Emanzipation des Genres. Wie kann der Louisiana-Sound - nach seiner über 100-jährigen Geschichte – aktualisiert klingen? Und wie tönt dieser Jazz im „kleinen“ Quartett? Eines sei vorweggenommen. Die Musik von Henry III macht so richtig gute Laune.

Die Titel im Detail.

Schreiten à la New Orleans
Life
Sanft wummert der Bass, verhalten schlagen die Drums, das Thema den anderen überlassend. Jetzt begegnen sich im Wechselspiel die Posaune mit dem Alt, permanent sich die Bälle zuwerfend: Blas´ Du einen Ton. Ja, mach ich, aber jetzt Du. Und so geht das fort... erst bedächtig, dann zunehmend bewegter. Ein wenig schwermütig klingt das Life-Thema schon.

Too Loose
Drums und Sousa legen leise los. Stakkatohafter Beat wie Melodie machen den Anfang mit einen Anflug von November-Blues. Das harmonische Geschehen gestaltet sich im Dialog zwischen Posaune und Saxophon, die nach dem Ruf- und Antwort-Prinzip agieren. Die eine legt mal vor, der andere zieht nach, dann alles im Umkehrschluss. Bass und Drums spielen unbeirrbar ihren Part, lassen sich durch nichts von ihrem Rhythmus abhalten. Zum Schluss einigen sich die Bläser auf unisono gespielte Harmonien.

Funky & Fun
Discoland
Das geht schon tanzend los. Ein geblasener Hauch Disko-Fox - eins, zwei, Tap - plus einem kräftigen Luftzug Funky-Louisiana wehen da rüber. Die Posaune zeigt, wo es lang geht. Jetzt kommt das Alt noch dazu und beide zusammen improvisieren sie im Kollektiv – gelegentlich im Kollekt-tief, dann im -hoch. Die Drums ersetzen einen ganzen Spielmannszug. Früher hieß das hierzulande - als es noch Blaskapellen gab – Spielmannszug. Spielfrauenzüge waren so gut wie nicht vorhanden – das hat sich geändert, ebenso die aktuellen Namen dafür.

Zydeco
Das Snare Drum klappert los, der Bass setzt nach, beide immer vorneweg, die Bläser zum Mitmachen animieren. Die lassen sich nicht lange bitten und legen einen schönen Bläser-Satz auf: ein akzentuiertes Motiv, ein kurz angeblasenes rhythmisches Riff. Da ist eingängiger Soul in den Schleifen der Bläser, plus eine Prise Funk. Dann sind ergreifende Soli von Bass und Drums zu hören, die länger dauern. Nach dem Wiederholen des melodischen Motivs ist dann Schluss.

Balladen
Sweet and Honest
Balladenhafte Tönen zum Auftakt. Allein, nur die Linien des Altsaxophons sind zu hören. Das Sax führt ins Thema ein, die Band kommt hinzu. Bass und Posaune liefern die Ostinato-Figur für das stimmführende Alt. Dann muss das Sousaphon allein den Takt angeben, die Posaune wechselt ins Lager der Improvisation …. Weil das so gut klappt, gibt es erneut ein Bälle-Zuwerfen von Posaunen-Blech und Holz. Jetzt ist das Sousaphon solistisch zu hören: das ist Bass-Sound, der alles mitreißt, der alle packt, der wie eine eigene musikalische Galaxie donnert. Mit dieser Tiefe und Schwere kann ein Kontrabass nicht mithalten. Deshalb ist auch keiner dabei.

Guetnachtlied
Balladen oder eben Lieder zur guten Nacht, auch als Schlaf– oder Wiegenlieder bekannt und begehrt. Ja, das mit dem Einschlafen wird vermutlich nicht so klappen, denn man will ja die Musik weiterhören. Und dann ist frau doch eingeschlafen.

Swingende Zwei-Takter
Biological
Das swingt nett los: gute Laune, gute Stimmung. Der Takt wird bald zu einem Swingen in der Spielart eines Funky Beats. Wieder bläst Bass Steven Glenn sich die Figuren aus Leib und Seele – Schwerstarbeit. Wenn es eine Arbeiterklasse im Jazz geben sollte, dann die: Tubisten und Sousaphonisten. Ohne deren Atem von Hot und Cool läuft nichts. Die Musik steht still..., wenn dein kräftiger Atem das will. Jetzt tönt der Sound nach Hexen-Sabbat – biologisch und nachhaltig? Vielleicht, aber ganz sicher jazzig, 100 % aktueller New Orleans.

Fahrtwind
Der bläst in der Regel von vorne, hier bläst er - die Musik vor sich her treibend - von hinten. Ein klassischer Genre-Rhythmus, die Bläser fallen ein, das Thema blitz auf, dann darf die Posaune von Jon Ramm Fanfaren in die Luft schmettern. Wieder ist ein neckisches Reihum-Spiel angesagt. Eins, zwei Takte und schon ist der nächste dran, kann die nächste übernehmen. Das ist jetzt Nicole Johänntgen, die in bester Sax-Manier - knappes, stakkatohaftes, meckerndes Blasen - sich den Weg durchs Thema bahnt, ihren Ideen Luft verschafft. Das Spiel animiert die ganze Band zu einem entfesselten Rausch von wilden Kollektiv-Improvisationen. Ein Drum-Solo überbrückt bis erneut das Thema angespielt, der Fahrtwind sich verliert.

Dig Deep
Gemächlich spielen, mit Bedacht schreiten, nur nicht erschrecken, denn diese Ballade ist gefüllt mit verstörender Schwermut. Trotzdem oder gerade deswegen tönt es schön traurig– traurig schön. Ein klassischer Song für jedes Funeral – zumindest für den Hinweg. Für den Rückweg sind dann die anderen Titel geeigneter. Big Deep - That´s Tradition, That´s Modern Sound of Henry III. Zur Belohnung gibt´s dann noch einen mehrstimmigen Gesang – das ist dann fast zu viel des Guten.

Text: Cosmo Scharmer

Diskographie

  • Henry III, 2021
  • Solo, 2019
  • NICOLE JO – 20, 2018
  • Nicole Johänntgen – Henry, 2016
  • Nicole Johänntgen – Sisters in Jazz, 2016
  • Nicole Johänntgen & Peter Finc – Live, 2015
  • Nicole Johänntgen – Moncaup, 2015
  • NICOLE JO – Colours, 2014
  • NICOLE JO – Go On, 2011
  • Nicole Jo. needs 2B funky – 4ever, 2007

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