top of page

DLYV trifft Bella & der Wolf: von energetischen Vibes zu offenen Klangräumen

Don’t Lose Your Vibes (DLYV)


Vier junge Musiker aus Hamburg, eine neue Konstellation und ein Name, der an diesem Abend zum Programm wurde: Don’t Lose Your Vibes. Mit Christopher Olesch am Vibraphon, Moritz Schöwing am Klavier, Julian Grünenerg am Bass und Alex Petratos am Schlagzeug.


Don‘t loose your vibes

Von den ersten Tönen an entwickelte sich ein lebendiger, pulsierender Sound, der gleichzeitig eine bemerkenswerte Ehrlichkeit in sich trug. Gespielt wurden ausschließlich Eigenkompositionen. 


Was diesen Auftritt aber besonders gemacht hat, war die spürbare Spielfreude der vier Musiker. Genau diese Energie sprang unmittelbar auf das Publikum über und war auch für uns in jedem Moment zu erlebbar. Wir hatten das Gefühl, dass hier nicht einfach ein Set gespielt wurde, sondern dass etwas im Moment entsteht und zwar DLYV. Vor unseren Augen und Ohren.


Der Applaus am Ende ließ keinen Zweifel: Das Publikum wollte mehr. Und es bekam mehr. Die vehement eingeforderte Zugabe war nicht nur verdient, sondern die logische Verlängerung ihres Auftritts.





Bella & der Wolf


Die zweite Hälfte war ein reines Experiment. Mit Bella & der Wolf stand anschließend ein Trio auf der Bühne, das hörbar anderes und auch neues Terrain betrat. 


Bella & der Wolf

Die Multi-Instrumentalistin Izabella Effenberg aus Nürnberg ist mit ihren Musikern auf einer Reise, um neue musikalische Räume und Klanglandschaften zu erkunden. 


Sie hat für uns eine ganze Reihe seltener und faszinierender Instrumente mitgebracht, die sie virtuos spielte. Ob die Ränder der unterschiedlich starken Gläser der Glassharfe, die Metallzungen des Array mbira oder die Metalplatten des Vibraphons, daraus flossen Töne, Aufschläge und Harmonien von seltener Schönheit, die den Raum erfüllten.


Wolfgang Eckert spannte mit seinen Live Electronics einen dichten, teils schwebenden Klangraum auf, in dem sich diese Klänge entfalten konnten. Norbert Emminger setzte mit seiner Baritonklarinette markante, improvisatorische Akzente.


Der Abend war stark von Atmosphäre, Klangforschung und feinen Nuancen geprägt.

Die meisterhafte Beherrschung der Instrumente und die spannende Instrumentalbesetzung der Gruppe lassen erahnen, dass dies ein großartiges Projekt werden wird, bei dem sowohl die Schönheit (Bella) als auch die Wildheit (der Wolf) zum Tragen kommen werden.

Wir freuen uns schon darauf!



bottom of page