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International Jazz Day 2026 mit Hania Derej – Ein Abend voller Begegnungen

Manchmal beginnt etwas Besonderes mit einer einfachen Idee.

Im Februar saßen wir zusammen und fragten uns: Warum wird der International Jazz Day eigentlich in so vielen Städten der Welt gefeiert – aber nicht in Hamburg? Schnell war klar, wie unser Abend aussehen sollte: international, verbindend, generationsübergreifend und vor allem voller großartiger Musik.


Mit Hania Derej war die ideale Künstlerin schnell gefunden. Die junge polnische Pianistin, Komponistin und Dirigentin gilt als einer der spannendsten Shooting Stars der europäischen Jazzszene. Zu unserer großen Freude sagte sie sofort zu und machte sich Ende April auf den Weg nach Hamburg.



Doch wir wollten nicht einfach nur ein Konzert veranstalten. Die Idee des International Jazz Day lebt vom Austausch. Deshalb luden wir junge Hamburger Musiker:innen ein, gemeinsam mit Hania zu arbeiten. Nach einem Workshop entstand ein einmaliges Konzertprogramm, bei dem Samantha Wright (Klarinette), Rafa Müller (Schlagzeug) und Henning Schiewer (Bass) gemeinsam mit Hania Derej auf der Bühne standen – eine musikalische Begegnung, die es ohne diesen Abend nicht gegeben hätte.


Auch abseits der Bühne entstanden spannende Gespräche. Die Jazzjournalist:innen Sarah Seidel und Jacek Brun nutzten die Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview mit Hania Derej und gaben dem Publikum so zusätzliche Einblicke in ihre musikalische Arbeit und ihre außergewöhnliche Karriere.



Ein besonderer Höhepunkt war außerdem die Mitwirkung von Vladyslav Sendecki. Einer der bedeutendsten europäischen Jazzpianisten führte mit persönlichen Gedanken und großer Herzlichkeit durch den Abend und verlieh der Veranstaltung eine ganz besondere Atmosphäre.


Der passende Rahmen hätte kaum schöner sein können. Der Konzertsaal der Alfred Schnittke Akademie International mit seinem hervorragenden Konzertflügel bot beste Voraussetzungen für die Musik. Unser herzlicher Dank gilt Geschäftsführer Jury Pidgorny, der unsere Idee von Anfang an unterstützt und diesen wunderbaren Ort möglich gemacht hat.



Dass schließlich rund 140 Gäste den Weg zu uns fanden, übertraf unsere Erwartungen deutlich. Vor allem aber zeigte der Abend, wie groß das Interesse an einer Veranstaltung ist, die Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und musikalischer Hintergründe zusammenbringt.


Nach dem Konzert war der Abend noch lange nicht zu Ende. Das Hamburger DJ-Kollektiv Institute of Sounds übernahm den musikalischen Staffelstab und lud mit Jazz, Soul, Afrobeat, Samba und weiteren Grooves zum Tanz in den Mai ein. Musiker:innen, Publikum und Gäste blieben noch lange zusammen – genau so, wie wir uns den International Jazz Day in Hamburg vorgestellt hatten.


Für uns war dieser erste International Jazz Day weit mehr als ein gelungenes Konzert. Er war ein Abend voller Begegnungen, neuer Freundschaften und musikalischer Inspiration – und hoffentlich der Beginn einer schönen Hamburger Tradition.

 
 
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